
15.01.26 –
Mit einem klaren Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Klimaneutralität bis 2035 und einer lebendigen Stadtgesellschaft haben Bündnis 90/Die Grünen Friedrichsdorf ihr Wahlprogramm für die anstehende Kommunalwahl im März vorgestellt. Es wurde bei einer Mitgliederversammlung im Dezember einstimmig verabschiedet. Unter dem Motto „Gut leben in Friedrichsdorf“ setzen die Grünen auf starke Stadtteile, zukunftsfähige Mobilität und eine aktive Klimapolitik, die alle Generationen mitnimmt.
Klimaneutralität als zentrales Ziel
Bis 2035 soll Friedrichsdorf klimaneutral werden; mit Photovoltaik auf öffentlichen Dächern, einem Wärmekonzept und gezielter Energieberatung für Haushalte und Unternehmen. Das senkt Kosten, schafft Einnahmen und stärkt den Wirtschaftsstandort. Parallel investiert Bündnis 90/Die Grünen in Klimaanpassung: mehr Stadtgrün, Entsiegelung und Begrünung von Plätzen und Straßen, Trinkbrunnen und Schattenorte sowie ein besseres Regenwassermanagement erhöhen die Lebensqualität und machen die Stadt widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen.
Wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität
Das Wahlprogramm verbindet zudem wirtschaftliche Stärke mit Lebensqualität - für eine Stadt, die zusammenhält und nach vorne schaut. Im Zentrum steht die Neuentwicklung der Friedrichsdorfer Innenstadt und ihrer zentralen Plätze. Leerstände sollen aktiv genutzt werden, beispielsweise durch Pop-up-Läden, Kultur, Ateliers und neue Angebote. Houiller Platz, Hugenottenstraße und das Goers-Gelände sollen zu Orten werden, an denen Menschen sich treffen, einkaufen und gerne verweilen.
„Wir reden nicht nur über die Innenstadt. Wir handeln”, sagt Daniela Fox, Fraktionsvorsitzende der Friedrichsdorfer Grünen und Spitzenkandidatin bei der Kommunalwahl. „Deswegen haben wir auch den Runden Tisch Einzelhandel initiiert. Wir wollen Friedrichsdorf Schritt für Schritt lebenswerter machen. Unser Wahlprogramm gibt dafür den Rahmen.”
Der vom grünen Ortsverband entwickelte Runde Tisch Einzelhandel bringt Handel, Eigentümer*innen, Stadtgesellschaft und Politik an einen Tisch, um Leerstand zu bekämpfen und neue Nutzungskonzepte umzusetzen. Die Auftaktveranstaltung findet am 25. Februar 2026 um 19 Uhr in Garniers Keller statt und ist öffentlich.
Wirtschaftsförderung versteht der Friedrichsdorfer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen als aktive Standortpolitik: nachhaltige Betriebe stärken, Programme wie „Lebendige Zentren“ nutzen, Stadtteilmanagement aufbauen - damit Friedrichsdorf attraktiv bleibt für Kund:innen, Fachkräfte und Gründer:innen in allen Stadtteilen. „Innenstadt, Einzelhandel, Klima und soziale Infrastruktur gehören für uns zusammen“, betont Fox. „Friedrichsdorf kann wirtschaftlich stark und zugleich sozial und ökologisch gerecht sein.“
„Unser Programm ist eine Einladung an alle, die Friedrichsdorf lebenswerter, gerechter und wirtschaftlich stärker machen wollen“, sagt Dr. Gerd Brücks, Ko-Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl. „Belebte Zentren, bezahlbare Energie und eine klug begrünte Stadt sind heute Standortpolitik.“
Damit diese Projekte umgesetzt werden können, setzt Bündnis 90/Die Grünen Friedrichsdorf auf einen soliden, zukunftsorientierten Haushalt. Förderprogramme von Land, Bund und EU sollen konsequent genutzt werden - von Innenstadtentwicklung über Klimaschutz bis Mobilität. „Dieses Geld ist da – wir müssen es nur nach Friedrichsdorf holen“, so Brücks. „Wer heute klug plant, bekommt Zuschüsse statt Schulden.“
Getragen wird das Programm von einer jungen, vielfältigen und fachlich breit aufgestellten Liste aus allen Stadtteilen. „Unsere Liste ist so vielfältig wie Friedrichsdorf selbst“, betont Susanne Schartz-Laux, die Vorsitzende des grünen Ortsverbands. „Diese Mischung braucht es, um eine Stadt zu gestalten, die zusammenhält und Zukunft hat.“
Das vollständige Wahlprogramm steht unter www.gruene-friedrichsdorf.de zum Download bereit. Die Grünen Friedrichsdorf laden alle Bürger:innen ein, sich an der Gestaltung der Stadt aktiv zu beteiligen – etwa durch Mitwirkung in Beiräten oder bei Planungsprozessen.