Keitel: Gewerbegebiet in der Industriestraße aufwerten

25.09.20

Umwandlung in ein Mischgebiet stellt Gefahr für Gewerbe dar

Die Sunchrom GmbH wird voraussichtlich ein neues Firmengebäude in der Industriestraße in Seulberg bauen. Das nahm der Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat der Grünen Lars Keitel zum Anlass die Firma zu besuchen.

Hier werden unter anderem automatische Weinanalyse-Geräte zur Qualitätskontrolle für Winzer und Handel entwickelt und vertrieben. Zudem wird zusammen mit der Universität Halle ein vollautomatischer Coronatest entwickelt. "Wir können stolz darauf sein, solch innovative Firmen bei uns in der Stadt zu haben. Sie wollen hier in der Industriestraße ihren Firmensitz bauen, weil sie die zentrale Lage, die Nähe zur Bahn, zu Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie schätzen. Aus diesen Gründen setze ich mich nicht nur für den Bestand dieses Gewerbegebietes ein, sondern möchte dafür sorgen, dass dieser Standort in Zukunft attraktiver wird,“ so Keitel.

In der Tat verfallen einige der leerstehenden Gebäude im Gewerbegebiet zusehends, weil deren Besitzer offenbar auf eine Nutzungsänderung spekulieren.

„Die jüngsten Äußerungen der FDP in der Presse und das Wahlprogramm der CDU bei der letzten Wahl nähren diese Hoffnung leider. Die Folgen wären fatal. Sollten hier Wohnungen entstehen, brächte das die ansässigen Unternehmen wie zum Beispiel die Arnold AG als einen der größten Arbeitgeber in Friedrichsdorf in arge Bedrängnis. Die Gefahr von Klagen wegen Immissionsschutz ist dann absolut gegeben. Erfolgreiche Firmen könnten in der Folge aus Friedrichsdorf abwandern. Das müssen wir verhindern,“ stellt Keitel klar.

Er möchte hingegen in die Industriestraße investieren und das Erscheinungsbild deutlich aufwerten. „Meiner Meinung nach brauchen die Firmen hier eine repräsentative Umgebung, das hat mir auch der Geschäftsführer der Sunchrom GmbH bestätigt. Diese Investition wird sich lohnen, denn ein attraktives Gewerbegebiet bringt Arbeitsplätze und höhere Steuereinnahmen, “ so Keitel abschließend.

 

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